Monatsrückblick März
Der März 2026 war mit 5,7 °C Mitteltemperatur genau
1,0 °C zu mild. Vor allem die Tage waren mild, mit einem durchschnittlichen Höchstwert von
12,7 °C. Die Nächte hingegen waren kalt, mit
-0,4 °C im Durchschnitt. Es gab insgesamt 18 Frosttage.
Die Regenmenge entsprach fast genau dem Klimawert:
60,2 mm Niederschlag sind gefallen, fast so viel wie das Klimamittel von
62 mm. Schnee wurde in den Niederungen nicht beobachtet. Auffällig war jedoch die geringe Zahl der Regentage.
Durch die zahlreichen Hochdrucklagen schien die Sonne im März besonders oft: Insgesamt wurden
203 Sonnenstunden registriert, deutlich mehr als das Klimamittel von
137 Stunden. Nur 2022 und 2025 (Rekord) waren noch sonniger,
2014 war ähnlich sonnig.
Witterungsverlauf
Die erste Dekade verlief unter dem Einfluss eines ausgeprägten Hochdruckgebiets über Mittel- und Südeuropa sehr sonnig.
Mit einer südwestlichen Strömung wurden tagsüber Höchstwerte von
16 bis 18 °C erreicht.
Am 6. und 7. März trübte Saharastaub den Himmel und verlieh ihm eine gelblich-graue Färbung.
Am 9. März wurde mit
17,9 °C die höchste Temperatur des Monats gemessen.
Die Nächte blieben leicht frostig, Nebel trat kaum auf.
Vom 9. bis 17. März bestimmten Tiefdruckgebiete das Wettergeschehen. Zunächst gelangte mit einer südwestlichen bis westlichen Strömung milde Luft zu uns.
Am 13. März fielen innerhalb eines Tages
20,2 mm Niederschlag.
Der 14. März verlief besonders kühl, mit einer Tageshöchsttemperatur von lediglich
5,2 °C.
An diesem Tag wurde auch der niedrigste mittlere Luftdruck des Monats mit
1002,5 hPa registriert.
In der Folge wurde es wieder etwas sonniger, blieb jedoch kühl. Nach einem von Hochnebel geprägten
17. März setzte sich vom 18. bis 24. März erneut Hochdruckeinfluss durch, mit vielen Sonnenstunden und milden Temperaturen zwischen
14 und 16 °C.
Besonders trocken war der 20. März mit einer relativen Luftfeuchtigkeit von nur
27 %.
Vom 25. März bis zum Monatsende dominierte wieder Tiefdruckeinfluss, begleitet von einer nordwestlichen Höhenströmung.
Die Temperaturen gingen deutlich zurück, auch tagsüber blieb es kühl. In den Nächten klarte es häufig auf, sodass die Temperaturen wiederholt in den Frostbereich sanken.
Der 27. März war mit einer Mitteltemperatur von nur
1,7 °C besonders kalt.
In der Nacht wurde ein Tiefstwert von
-4,6 °C gemessen – eine der zehn kältesten Nächte einer dritten Märzdekade.
Gegen Monatsende stieg der Luftdruck wieder an und erreichte am 29. März einen mittleren Höchstwert von
1027,4 hPa.
In höheren Lagen oberhalb von etwa 500 m fiel in dieser Phase Schnee, der sich stellenweise mehrere Tage halten konnte.
Monatsbilanz
Der Monat war also leicht zu mild, zeigte aber eine bemerkenswert große
Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht.
Verantwortlich dafür waren die häufigen Hochdrucklagen mit klaren Nächten, in denen die Temperatur oft in den Frostbereich sank.
Die mittlere Luftfeuchtigkeit lag bei
78 % und damit deutlich niedriger als in den Wintermonaten.
Die durchschnittlich niedrigste Tagesluftfeuchtigkeit betrug
54,3 %.
Der mittlere Luftdruck lag bei
1019,2 hPa.
Die maximale Windgeschwindigkeit erreichte im Mittel Spitzenwerte von etwa
30 km/h.
Die Bewölkung lag durchschnittlich bei 3,4 Achteln.
Der Einfluss der zunehmenden Sonneneinstrahlung war bereits deutlich spürbar:
Die mittlere Globalstrahlung betrug
131 W/m²,
bei einem durchschnittlichen UV-Index von
1,7.
Fazit
Insgesamt war der März 2026 ein leicht zu milder, ziemlich sonniger und
insgesamt durchschnittlich nasser Monat, der sich vor allem durch wenige Niederschlagstage
und große Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht auszeichnete.